Stiftungsland Hohner See mit Königs- und Hartshoper Moor

Rinder am Hohner See
Hartshoper Moor

Das Gebiet besteht aus einem Flachwassersee mit großer Verlandungsfläche und angrenzenden Moorgebieten. Mit 60 cm Wasserstand gilt der Hohner See als letzter Flachwassersee der Region. Um den See und seine Umgebung zu erhalten soll der ursprüngliche Wasserstand wieder hergestellt werden. Die Uferzone des Sees dient als wichtiges Brutgebiet für gefährdete Vogelarten. In den Uferbereichen gedeihen typische Pflanzen wie Schilf und Riedgräser. An anderen Stellen herschen Torfmoose, Fieberklee und Mariengras vor.
Nach dem Erwerb der Flächen durch die Stiftung konnte Wasserstand angehoben werden und auch die anliegenden Wiesen sind vernässt. Im Winter sind sie flach mit Wasser überzogen, im Sommer werden sie durch Mahd oder Beweidung kurz gehalten. So können wechselfeuchten Grüngebiete und Überschwemmungswiesen erhalten bleiben. Eine Kläranlage aus dem Jahr 1995 verhindert das Einfließen ungeklärter Abwässer in den See und seit dem Jahr 2001 befindet sich am nördlichen Ufer eine Vogelbeobachtungshütte.

 

Hartshoper Moor