Stiftungsland Lundener Niederung

Bisamburgen
Ein Konik auf der Weide

Die Lundener Neiderung ist ein langgestrecktes Niederungsgebiet aus verlandeten Seeflächen und Feuchtwiesen, bestehend aus einer Fläche von 795 ha.Ein zehn Kilometer langer Nehrungshaken schloss das Gebiet vom Meer ab, dadurch verlandeten die ehemals offenen Wasserflächen. Von einer Strandwalllandschaft hat sich die Niederung zu einem Nieder- und Hochmoorgebiet entwickelt. Heute gibt es hier großflächige Schilfbestände, Bruchwälder und seltene Kleinseggenwiesen.In der Niederung soll sich eine vielfältige, nährstoffarme Niedermoorlandschaft entwickeln, die von hohen Wasserständen geprägt ist. Nach Umleitung der Vorflut konnte der Mötjensee durch eine Wasserspiegelanhebung vor der völligen Verlandung bewahrt werden. Die Umgebung des Sees soll sich zum ungestörten Niedermoor entwickeln. Im Krempeler Moor wird die Entwicklung eines Mosaiks aus Feuchtgründland und Moor angestrebt. Am Steller See ist die Erhaltung der offenen Wiesenvogellandschaft das vorrangige Ziel. Soweit wie möglich soll das Feuchtgrünland durch extensive Nutzung gepflegt werden, nach Anhebung der Grundwasserstände werden mehr und mehr Flächen der Sukzession übergeben.Die Landesbank finanziert den Bau eines Umleitungsvorfluters. Zeitgleich setzte die Stiftung weitere Vernässungsmaßnahmen um. Erfolge sind in der Fläche bereits sichtbar. Es gibt eine Aussichtsplattform und einen Wanderweg durch das Gebiet.