Stiftungsland Tal der Langballigau

Das Tal der Langballigau ist ein Flusstal an der Ostseeküste von Schleswig-Holstein. Das Gebiet umfasst 124 ha. Land und ist seit 1990 Naturschutzgebiet.Seitdem folgten Renaturierungsmasßnahmen. Zum einen wurden viele Teile wiederbewässert und dann sich selbst überlassen, sodass alte Formen wie Sumpfwiesen wiederentstehen konnten. Zum anderen wird versucht auch Grünflächen zu erhalten, was durch Beweidung mit Robustrindern gelingt. Im gesamten Bereich das Autales lassen sich verschiedene Lebensräume erkennen. Auf den früheren Wiesenflächen breiten sich Pflanzen wie Schilfgewächse aus. In den Regionen der Seitenbäche und Quellen gibt es Arten wie den Eisvögel, die bei raschfließenden Gewässern anzutreffen sind. Im Bereich der Flussmündung in die Ostsee gibt es durch Ostseewasser bedingte Salzwiesen. Des Weiteren gibt es Bruch- und Mischwälder. In den Bruchwäldern sind überwiegend Erlen anzutreffen, die feuchte Standorte bevorzugen und durch ihre Wurzelbeschaffenheit besonders gut in diesen Verhältnissen zurecht kommen. Durch all die verschiedenen Lebensräume im Tal der Langballigau leben dort sehr viele verschiedene Tierarten, darunter auch einige gefährdete wie vereinzelte Ringelnattern, dazu zahlreiche Insekten, Amphibien und Vogelarten.